Aktuelle Krypto-News: NiceHash-Digest #37
Willkommen beim NiceHash Crypto News Digest. Mal sehen, was die letzten Tage passiert ist.
Die norwegische Norges Bank setzt sich für eine Kryptoregulierung ein und prüft die Machbarkeit eines CBDC

Im Finanzinfrastrukturbericht der Norges Bank heißt es, dass internationale Regulierung zwar wichtig sei, Norwegen sich jedoch nicht ausschließlich auf globale Regulierungslösungen verlassen sollte. Stattdessen schlug der stellvertretende Gouverneur Pål Longva vor, dass die norwegischen Behörden prüfen sollten, ob sie mit der Krypto-Regulierung schneller fortfahren sollten, anstatt auf internationale Regulierungslösungen zu warten.
Die Norges Bank warnt davor, dass das Fehlen einer Strategie zur Regulierung von Krypto-Assets „privaten Unternehmen mehr Spielraum bieten könnte, norwegische Regulierungsentwicklungen in unerwünschter Weise zu beeinflussen“..
Interessanterweise hat die Norges Bank auch ihr Interesse an der Prüfung der Machbarkeit einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) bekräftigt. Sie plant, die Möglichkeiten und Auswirkungen eines CBDC bis 2025 weiter zu untersuchen. Die Bank verstärkt ihre Bemühungen, zu untersuchen, ob die Öffentlichkeit zusätzlich zu Bargeld Zugang zu einem CBDC haben sollte.
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Bradesco, Visa und Microsoft gehören zu den Institutionen, die für das brasilianische CBDC-Pilotprojekt ausgewählt wurden

Die brasilianische Zentralbank hat kürzlich 14 Institutionen ausgewählt, die am Pilotprogramm für ihre digitale Zentralbankwährung (CBDC), bekannt als „Digital Real“, teilnehmen sollen. Die Liste der ausgewählten Institutionen umfasst große lokale Privatbanken wie Bradesco, Nubank und Itaú Unibanco sowie die größte öffentliche brasilianische Bank, Banco do Brasil. Auch die lokale Börse B3 und multinationale Unternehmen wie Visa und Microsoft wurden zur Teilnahme ausgewählt.
Die Zentralbank plant, ab Mitte Juni 2023 mit der Einbindung dieser Teilnehmer in die Real Digital Pilot-Plattform zu beginnen. Die Bank hat insgesamt 36 Zinsvorschläge von mehr als 100 Institutionen aus verschiedenen Finanzsektoren erhalten, darunter Zahlungsinstitute, Genossenschaften, öffentliche Banken und Krypto Unternehmen, Finanzmarktinfrastrukturbetreiber und Zahlungsabwicklungsinstitute.
Der französische Gesetzgeber lockert die Beschränkungen für das Influencer-Marketing von Kryptofirmen

Der französische Gesetzgeber hat einen Gesetzesentwurf überarbeitet, um die Beschränkungen für Influencer-Marketing durch Kryptowährungsunternehmen zu lockern. Ursprünglich erlaubte der Gesetzentwurf nur lizenzierten Kryptounternehmen, Influencer-Marketing zu betreiben, obwohl in Frankreich derzeit keines davon lizenziert ist. Laut den französischen Gesetzgebern Arthur Delaporte und Stéphane Vojetta verlangt der überarbeitete Gesetzentwurf nun, dass Unternehmen bei der französischen Finanzmarktaufsicht (AMF) registriert sind, um Influencer-Marketing zu nutzen.
Der französische Senat gab am 25. Mai bekannt, dass er sich einstimmig auf einen Gesetzentwurf geeinigt hat, der darauf abzielt, Influencer-Werbung in verschiedenen Branchen zu regulieren. Der konkrete Wortlaut des neuen Gesetzentwurfs muss noch bekannt gegeben werden, aber aus der Erklärung des Gesetzgebers ging hervor, dass nur Finanzprodukte und Kryptowährungen von bei der AMF registrierten Unternehmen gefördert werden könnten. Darüber hinaus würden die Aufsichtskompetenzen der Finanzaufsichtsbehörde und der Verbraucherschutzbehörde gestärkt. Zu den Konsequenzen bei Nichteinhaltung gehören bis zu zwei Jahre Gefängnis, eine Geldstrafe von 300.000 Euro und möglicherweise ein Verbot von Influencer-Aktivitäten.
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