PhoenixMiner Befehlszeilenoptionen (Extra Launch Parameter)
In dieser Anleitung werden wir die Extra Launch Parameter für PhoenixMiner auflisten, die im NiceHash Miner verwendet werden. Sie können diese Liste als Referenz für alle von NiceHash-Miner unterstützten Extra Launch Parameter (ELPs) verwenden.
Wenn Sie nicht sicher sind was Extra Launch Parameter sind und wie sie funktionieren, lesen Sie es bitte hier nach.
Sie können jede Miner-JSON Datei im NiceHash Miner Ordner> miner_plugins > {Miner Ordner} > Interna > MinerOptionsPackage.json finden. Dort sind alle unterstützten ELPs gelistet.
Beachten Sie, dass NiceHash-Miner als Administrator ausgeführt werden muss, damit einige Extra Launch Parameter funktionieren.
-acm
Aktivierung des Rechenmodus auf den unterstützten GPUs. Dies entspricht dem Drücken von 'y' in der Miner-Konsole.
-mi <n>
Einstellung der Miningintensität (0 bis 14; 12 ist die Standardeinstellung für die neuen Kernel). Sie können diese Option pro GPU angeben.
-gt <n>
Einstellung des GPU Optimierungsparameter (6 bis 400). Der Standardwert ist 15. Sie können den Optimierungsparameter interaktiv mit den Tasten '+' und '-' im Konsolenfenster des Miners ändern. Wenn Sie -gt nicht oder den Wert 0 angeben, wird der Miner die automatische Optimierung starten, um den besten GT Wert für jede GPU zu ermitteln. Beachten Sie das, wenn die GPU Dual-Mining ist, sie ignoriert die -gt Werte und verwendet stattdessen -sci.
-sci <n>
Einstellung der Dual Miningintensität (1 bis 1000). Der Standardwert ist 30. Wenn Sie den Wert von -sci erhöhen, erhöht sich die sekundäre Münz- Hashrate aber der Preis dafür ist hoch, ein höherer Stromverbrauch und/oder eine niedrigere ethash-Hashrate. Sie können den Optimierungsparameter interaktiv mit den Tasten '+' und '-' im Konsolenfenster des Miners ändern. Sie können diese Option pro GPU anwenden. Wenn Sie -sci auf 0 setzen, wird der Miner die automatische Optimierung verwenden, um den besten Wert zu ermitteln, während er versucht die ethash-Hashrate unabhängig von der Münz-Hashrate zu maximieren.
-clKernel <n>
Typ des OpenCL Kernel: 0 - generic, 1 - optimiert, 2 - alternativ, 3 - turbo (1 ist die Standardeinstellung)
-clgreen <n>
Verwenden Sie die stromsparenden ("grünen") Kernels (0: nein, 1: ja; Standard: 0). Sie können diese Option pro GPU angeben. Beachten Sie, dass Sie die automatische Abstimmung erneut ausführen müssen, da die optimalen GT-Werte für die grünen Kernels völlig unterschiedlich sind.
-clNew <n>
Verwenden Sie die neuen AMD-Kernels (0: nein, 1: ja; Standard: 1)
-clf <n>
AMD-Kerne- Synchronisierung (0: nie, 1: periodisch; 2: immer; Standard: 1)
-nvKernel <n>
Typ des Nvidia Kernel: 0 auto (Standard), 1 alt (v1), 2 neuer (v2), 3 neueste(v3). Beachten Sie, dass v3 Kernels nur auf GTX10x0 GPUs unterstützt werden. Beachten Sie auch das Dual Mining nur von v2 Kernels unterstützt wird. Sie können diese Option pro GPU angeben.
-nvdo <n>
Aktivierung der treiberspezifischen Optimierungen von Nvidia-Treibern (0 - nein, der Standard; 1 - ja). Versuchen Sie -nvdo 1, wenn sie instabil sind. Sie können diese Option pro GPU angeben.
-nvNew <n>
Verwenden Sie die neuen Nvidia-Kernels, wenn diese unterstützt werden (0: nein, 1: ja; Standard: 1)
-nvf <n>
Nvidia-Kernel-Synchronisierung (0: nie, 1: periodisch; 2: immer; 3: erzwungen; Standard: 1). Sie können diese Option pro GPU angeben.
-minRigSpeed <n>
Startet den Miner neu, wenn die durchschnittliche Geschwindigkeit von 5 min unter <n> MH/s liegt.
-eres <n>
Zuordnung von DAG-Puffern, die groß genug für n-Epochen sind (Standard: 2), um zu vermeiden, dass jedem DAG-Epochen-Schalter neue Puffer zugewiesen werden, was die Stabilität des DAG-Schalters verbessern sollte.
-lidag <n>
Verlangsamen der DAG-Generierung, um Abstürze beim Wechseln der DAG-Epochen zu vermeiden (0-3, Standardt: 0 - am schnellsten, 3 - am langsamsten).
-gser <n>
Serialisierung der DAG-Generierung auf mehreren GPUs (0 - keine Serialisierung, alle GPUs generieren die DAG gleichzeitig, das ist die Standardeinstellung; 1 -teilweise Überlappung der DAG-Generierung auf jeder GPU; 2 - keine Überlappung (jede GPU wartet bis die vorherige, die DAG generiert hat ); 3-10 -Verzögerung von 1 bis 8 Sekunden nach jeder GPU-DAG-Generierung vor der nächsten)
-gpow <n>
Reduziert die GPU-Auslastung auf n% des Maximums (Standard: 100). Wenn Sie bereits -mi 0 (oder einen anderen niedrigeren Wert) verwenden, verwenden Sie stattdessen -li
-altinit
Verwenden Sie eine alternative Methode zum Initialisieren von AMD-Karten, um Startabstürze zu vermeiden
-log <n>
Wählt den Protokolldateienmodus aus: 0: deaktiviert - ew wird keine Protokolldatei geschrieben 1: schreibt Protokolldatei aber zeigt keine Debug Meldungen auf dem Bildschirm an (Standard) 2: schreibt Protokolldateien und zeigt Debug Meldungen auf dem Bildschirm an
-logfile <name>
Namen der Protokolldatei festlegen. Wenn Sie ein Sternchen (*) in den Namen der Protokolldatei einfügen, wird diese durch das aktuelle Datum/die Uhrzeit ersetzt, um bei jedem Start von PhoenixMiner einen eindeutigen Namen zu erstellen. Wenn der Name der Protokolldatei kein Sternchen enthält, werden die neuen Protokolleinträge am Ende derselben Datei hinzugefügt. Wenn Sie dieselbe Protokolldatei verwenden wollen, der Inhalt jedoch jedesmal überschrieben werden soll, wenn Sie den Miner starten, geben Sie ein Dollarzeichen ($) in den Namen der Protokolldatei ein (z.B. -logfile my_log.txt$).
-logdir <path>
Pfad festlegen in dem die Protokolldatei (en) erstellt wird/werden.
-logmaxsize <n>
Maximale Größe der Protokolldateien in MB. Der Standard ist 200 MB (verwenden Sie 0, um die Einschränkung zu deaktivieren). Wenn beim Start die Protokolldateien größer als die angegeben Grenze sind, werden die ältesten gelöscht. Wenn Sie eine einzelne Protokolldatei verwenden (mithilfe von -logfile), wird diese gekürzt, wenn Sie größer als das Limit ist und es wird eine neue erstellt.
-config <name>
Laden einer Datei mit Konfigurationsoptionen, die den Befehlszeilenoptionen hinzugefügt wird. Beachten Sie das die Reihenfolge wichtig ist. Zum Beispiel, wenn wir einen config.txt Datei haben, die -cclock 1000 enthält und die Befehlszeile -cclock 1100 -config config.txt angeben, haben die Optionen aus der config.txt Datei Vorrang und die resultierende -cclock ist 1000. Wenn die Reihenfolge umgekehrt ist (-config config.txt -cclock 1100) dann hat die zweite Option Vorrang und die resultierende-cclock ist 1100. Beachten Sie, dass nur eine -config Option zulässig ist. Beachten Sie außerdem, dass beim erneuten Laden der Konfigurationsdatei mit der Taste 'c' oder mit dem Remote- Interface, die Optionen Vorrang vor denen, in den Befehlszeilen haben.
-li <n>
Eine andere Möglichkeit die GPU-Nutzung zu senken. Größere n-Werte bedeuten weniger GPU-Auslastung; der Standardwert ist 0.
-resetoc
Zurücksetzen der Hardware Übertaktungseinstellungen beim Start.
-leaveoc
Keine Zurücksetzung der Übertaktungseinstellungen, wenn Sie den Miner schließen
-rvram <n>
Minimales freies VRAM in MB (-1: nicht prüfen; Standard: 384 für Windows, und 128 für Linux)
-dagrestart <n>
Neustart des Miners, wenn Sie die Puffer für eine neue DAG-Epoche zuweisen. Die möglichen Werte sind: 0 - nie, 1 - immer, 2 - automatisch (der Miner entscheidet abhängig von der Treiberversion). Dies ist relevant für 4 GB AMD-Karten, bei denen nach Epoche 350 Probleme mit neuen DAG-Epochen auftreten können.
-tt <n>
Zieltemperatur der Lüftersteuerung einstellen (Sonderwerte: 0 - keine HW Überwachung auf ALLEN Karten, 1-4 - nur Überwachung auf allen Karten mit einem Intervall von 30-120 Sekunden, negativ - feste Lüftergeschwindigkeit bei n %).
-fanmin <n>
Einstellen der minimalen Geschwindigkeit der Lüftersteuerung in % (-1 standardmäßig).
-fanmax <n>
Einstellen der maximalen Geschwindigkeit der Lüftersteuerung in % (-1 standardmäßig).
-fcm <n>
Einstellen des Lüftersteuerungsmodus (0 - automatisch, 1 - verwenden Sie VBIOS-Lüftersteuerung, 2 - erzwungene Lüftersteuerung; Standard: 0).
-tmax <n>
Einstellen der maximalen Temperatur der Lüftersteuerung (0 für Standard).
-powlim <n>
Einstellen der GPU-Leistungsgrenze % (von -75 bis 75, 0 standardmäßig).
-cclock <n>
Einstellen der GPU-Core Clock in MHz (0 standardmäßig). Für Nvidia-Karten verwenden Sie relative Werte (z.B. -300 or +400).
-cvddc <n>
Einstellen der GPU Core-Spannung in mV (0 standardmäßig). Für Nvidia-Karten verwenden Sie relative Werte z.B. -300 or +400).
-mclock <n>
Einstellen der GPU-Speicher Clock in MHz (0 standardmäßig).
-mvddc <n>
Einstellen der GPU-Speicherspannung in mV (0 standardmäßig).
-mt <n>
VRAM-Timings (AMD nur unter Windows): 0 - Standard VBIOS Werte; 1 - schnellere timings; 2 - schnellstes timings. Der Standardwert ist 0. Dies ist nützlich für das Mining mit AMD-Karten ohne das VBIOS zu modifizieren. Wenn Sie das BIOS modifiziert haben, ist es wahrscheinlich sogar schneller als -mt 2.
-tstop <n>
Anhalten einer GPU wenn die Temperatur >= n deg C ist (0 standardmäßig; d.h. aus).
-tstart <n>
Starten einer GPU wenn die Temperatur <= n deg C ist (0 standardmäßig; d.h aus).
-hstats <n>
Stufe der Hardwareüberwachung: 0 - nur Temperatur und Lüftergeschwindigkeit; 1 - Temperatur, Lüftergeschwindigkeit und Leistung; 2 - voll (einschließlich Core/Speicher Clocks, Spannung, P-Zustände). Der Standardwert ist 1.